KARL-MAY-FILME


Kara Ben Nemsi Effendi (Staffel 1)


Folge 1: Der Tote im Wadi Tarfaui

Kara Ben Nemsi reitet mit seinem Freund und Diener Hadschi Halef Omar durch die Wüste. Plötzlich finden sie im Wadi Tarfaui einen Toten. Nach Untersuchung des Tatortes entdeckt Kara einige Spuren: Anhand eines Ringes am Finger des Toten schließt Kara, dass der Unbekannte ein Christ war.

Eine gefundene Zeitung deutet auf einen Mann namens Hamd el Amasat hin, der eines Mordes an einem Armenier verdächtigt und deswegen geflohen ist.

Nachdem der Tote begraben ist, ziehen Halef und Kara weiter ihres Weges. Doch wenig später treffen sie wieder auf Menschen, von denen sich einer Hamd en Nassr nennt. Bei ihnen findet Kara Gegenstände, die offensichtlich nicht deren Besitz sind. Er verdächtigt die beiden des Mordes und jagt sie fort.

Während einer kurzen Rast beschließt Kara, die beiden zu verfolgen und sie einem Gericht zu übergeben. Ihre Spur führt direkt zur Grenze, doch um dorthin zu kommen, müssen sie den Schott el Dscherid überqueren. Auch Kara und Halef reiten zum Schott.

Dort wohnt Sadek, ein Freund Halefs und Führer über den See. Der berichtet, dass Fremde dort waren, um über den Schott geführt zu werden. Doch sie sind schon fort. Am nächsten Tag reiten die Freunde von Sadek geführt hinterher.


Folge 2: Der Schwur im Schott

Am Morgen des nächsten Tages macht man sich auf, den Schott zu überqueren, um die Fremden einzuholen. Doch sie werden schon von Hamd el Amasat und seinen Gefährten erwartet, die im Hinterhalt liegen. In einer günstigen Situation erschießt Amasat den Führer Sadek, und Kara ist mit Halef allein.

Die einzige Hoffnung besteht nun darin, dass der Sohn Sadeks, Omar Ben Sadek, der in Fednassa weilt, sie auf seinem Rückweg findet und rettet. Kara und Halef können nur warten und hoffen.

Bei einem Gespräch, in dem Halef versucht, Kara zu bekehren, erfährt Kara, dass kein Vorfahre Halefs selbst in Mekka war: Jeder wurde vorher von einer Frau davon abgehalten. Auch Halef nennt sich unberechtigterweise einen Hadschi, doch er hofft, irgendwann einmal dorthin zu kommen.

Als Kara mal wieder durch sein Fernrohr schaut, bemerkt er, dass endlich Omar Ben Sadek kommt. Nun glauben sie sich gerettet. Als Omar sie erreicht, erzählt Halef, was passiert ist. Daraufhin schwört Omar Rache: Er will nicht eher eine Moschee besuchen oder seinen Bart schneiden, bis der Mörder seines Vaters tot ist.

Omar schließt sich den Freunden auf ihrer Reise an. In der Oase Kbili treffen sie wieder auf die Spuren der Verfolgten, die sich offensichtlich bei dem dortigen Wekil aufhält. Als Kara sie anklagen will, taucht Amasat als ein Freund des Wekil auf und beschuldigt Kara seiner Taten. Der Wekil hält zwar zu Amasat, aber nachdem Kara ihn eindeutig entlarvt, muss der Wekil ihn festhalten. Doch heimlich lässt er ihn laufen, während er die drei Freunde ablenkt. Die Verfolgungsjagd beginnt von neuem.


Folge 3: Mekka

Während Omar den Verbrechern alleine gefolgt ist, muss Kara zugeben, dass er die Spur verloren hat. Während einer Ruhepause entdeckt Kara einen Reiter, der beim Näherkommen als Amscha, Tochter von Mohammed Emin, des Scheichs der Haddedihn, erkannt wird. Obwohl die Begrüßung nicht unbedingt freundlich ist, reiten Kara und Halef trotzdem mit ihr zu ihrem Stamm.

Bei ihnen erkennt Halef, dass dieser Stamm zu den Ausgestoßenen gehört. Den Grund dafür erfährt er auch bald. Abu Seif, ein Freund des Paschas, hatte die Tochter Mohammed Emins, Amscha, geraubt, Mohammed Emin verfolgte ihn, stellte ihn in Mekka und wollte mit ihm kämpfen. Auf Befehl des Statthalters mussten die Haddedihn die Stadt verlassen.

Deshalb soll Halef Mohammed Emins Tochter zum Schein heiraten und mit ihr nach Mekka gehen, da sie die einzige ist, die noch nicht dort war. Halef willigt ein. Nach einer Scheinheirat reist Halef mit Hanneh in die Heilige Stadt.

Am nächsten Tag bricht Halef auf. Doch mit der Zeit wird Kara das Warten lang; würde er doch auch gerne einmal die Heilige Stadt sehen.

Amscha erkennt Karas Absichten und erklärt ihm, wie er heimlich und unerkannt dorthin kommt. Kara lässt seine Waffen zurück und bricht als Fußgänger auf. Er besichtigt Moscheen und die heiligen Gebräuche.

Doch sein Aufenthalt ist nicht von langer Dauer. Während eines Gebets wird er entdeckt und als Giaur enttarnt. Seine Flucht gelingt jedoch mit der Hilfe Halefs.

Der hat sich jedoch zwischenzeitlich in Hanneh verliebt und will sich nicht mehr von ihr scheiden lassen. Deshalb geht Kara zu Mohammed Emin. Der erzählt, dass sein Sohn sich im Gefängnis in Amadije befindet und er ihn von dort befreien will. Wenn Halef ihm bei diesem Vorhaben hilft, soll Hanneh seine Frau werden. Kara und Halef willigen ein und brechen auf.


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