KARL-MAY-FILME


Kara Ben Nemsi Effendi (Staffel 2)


Folge 4: Knapp am Tode vorbei

In der Schluchthütte planen die Freunde den Ausbruch. Sie bilden eine Pyramide mit Kara auf der Spitze. Der verjagt mit Hilfe seiner beiden Gewehre die Feine, die lachend warten. Dann entsteigen sie ihrem Gefängnis auf das Dach.

Mit einem Seil steigen sie hinunter, als die Feinde vollständig vertrieben sind. Der Mübarek ist ein Opfer dieses Gefechts geworden: Er wurde von einer Kugel Karas schwer verwundet. Kara schleicht den Banditen nach und erfährt die zukünftigen Pläne: Die Aladschy wollen sie noch einmal überfallen.

Diesem Hinterhalt entgehen sie, indem sie mit einem Boot weiterreisen. Ein weiterer Toter des Kampfes ist der Pferdehändler Tschurak, der von Karas Bärentöter getroffen ist. Nun sind die drei der Blutrache verfallen, die von Tschuraks Bruder Hajdar wahrgenommen wird.

Bei Ilia bittet Kara einen Polizisten, alle Männer zu der Stelle des Hinterhalts zu schicken. Da fällt ein Schuss und Manach taucht auf. Halef und Omar eilen los, doch sie schaffen es nicht, ihn zu überwältigen. Halef wird von einem Unerkannten attackiert, doch auch er wird in die Flucht geschlagen.


Folge 5: Der Tschakan des Skipetaren

Der Schneider Afrit bietet sich als Führer für die weiteren Reisen an, da er zufällig den selben Weg hat. Kurz vor der Abreise erfährt Kara von Ilia, dass der Bruder des toten Tschurak sich aufgemacht hat, die Blutrache wahrzunehmen. Kara und seine Freunde reiten gewarnt los.

Unter einem Vorwand bleibt Kara kurz zurück und schickt seine Freunde vor. Doch er will nur die Lage auskundschaften und sieht Hajdar tatsächlich vorbeireiten. Kara schleicht ihm nach und sieht, dass sich Hajdar mit Manach, dem Mübarek und den Aladschy verbündet hat. Da er auch an die Kugelfestigkeit glaubt, will er Kara mit seinem Tschakan besiegen.

Wieder zurück bei seinen Gefährten, unterhält Kara sich mit dem Schneider Afrit über den Schut. Einige Aussagen Afrits machen Kara misstrauisch, dass auch der Schneider zu den Männern des Schut gehört.

Auf dem weiteren Ritt findet Kara Spuren abgeknickter Halme, die eine Fährte beschreiben. Kara geht davon aus, dass Hajdar diese Fährte gelegt hat, um den einen Mann namens Suef, einen Gefährten des Schut, hinter sich her zu locken. Kara kennt seine Situation genau, denn er hat in dem Schneider Afrit schon Suef erkannt. Kara entgeht der Falle, ohne dass Afrit etwas daran ändern kann.

Kara folgt der Spur Hajdars, die ihn direkt zu diesem führt. Er überwältigt Hajdar mit einem Lasso, nachdem dieser Kara nicht mit seinem Tschakan treffen konnte. Kara verschont Hajdar, ohne ihn zu töten. Daraufhin lässt Hajdar die Blutrache ruhen. Afrit führt Kara und seine Begleiter zu alten Schloss, um dort zu übernachten.


Folge 6: Der Turm der alten Mutter

Während Afrit ins Schloss reitet, um die drei bei Murad Habulam Aga, dem Schlossherren, anzumelden, schöpfen Kara und Halef wieder Verdacht und beschließen, wachsam zu sein.

Als Unterkunft werden sie in den "Turm der alten Mutter" einquartiert, einen alten Turm. Als sie alleine sind, kontrollieren sie sofort die Umgebung und finden eine alte Falltür, die Kara genauer untersucht.

Halef geht unterdessen los, um Essen zu holen. Dabei bemerkt er, dass der Gastgeber nicht so ehrlich zu ihnen war, wie es schien. Die Gefährten sollen mit Gift unschädlich gemacht werden, das sich im Eierkuchen befindet.

Omar Ben Sadek hat bei seinem Erkundungsgang Spuren der Aladschy und Manach entdeckt. Die Freunde sind gewarnt. Den Gastgeber entlarvt Kara anschließend, und er droht ihm, ihnen nicht mehr nach dem Leben zu trachten.

Als Kara noch einmal durch die Falltür steigt, entdeckt er den Aufenthalt der Feinde und belauscht deren Pläne. Daraufhin leiten sie Gegenmaßnahmen ein. Der Turm soll gesprengt werden, doch die drei sind vorher entkommen. Doch auch die Banditen sind geflohen.

Am nächsten Tag wird Suef von Halef bestraft, während Kara sich mit der Entschlüsselung eines gefundenen Schriftstücks beschäftigt. Er erfährt, dass der Schut in einem "Karanirwan-Han" wohnt. Die Suche geht weiter.


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