KARL-MAY-FILME


Mein Freund Winnetou


Folge 1: Blutspuren

Winnetou reitet ein Jahr nach dem Tod seines Vaters und seiner Schwester an deren Grab. Doch er ist nicht lange dort, da wird er auch schon von einem Indianer zu Hilfe geholt: Banditen um Sammy Cook haben ein Indianerdorf überfallen. Dabei werden der Kleine und der Große Bär erschossen, Winnetou verwundet.

Da die Banditen keine Zeugen haben wollen, muss Winnetou fliehen, doch er fällt erschöpft vom Pferd. Zu seinem Glück wird er von dem Fotographen Charbonneau gefunden, der ihn fotographiert und zu sich in den Wagen legt, kurz bevor die Banditen hinzukommen.

Doch bei seiner Weiterfahrt trifft der Fotograph auf einige Indianer, die ihn für den Mörder Winnetous halten und bestrafen wollen. Gerade noch rechtzeitig kommt Old Shatterhand hinzu, um die Situation aufzuklären.

Doch sie werden immer noch von Sammy Cook verfolgt und fliehen über den Fluss. Winnetou wird von einem Medizinmann gepflegt und dann reiten Winnetou und Shatterhand zu dessen Freund Ambrose.

Die Banditen greifen auch dessen Ranch an, und es gelingt ihnen, das Haus anzuzünden. Doch dank Old Shatterhand werden sie in die Flucht geschlagen.


Folge 2: Ein junger Komantsche

Beim Essen erhalten sie die Nachricht, dass die Farm des Nachbarn überfallen wurde. Sie eilen hin, doch man entdeckt nur die augenscheinlichen Anzeichen eines Indianerüberfalls. Doch Winnetou hat Zweifel. Man reitet den Spuren hinterher und trifft auf Sammy Cook und dessen Banditen. Bei einer Befreiungsaktion wird Sammy Cook von Shatterhand erschlagen.

Winnetou trennt sich nun von seinen Freunden, um alleine zu sein. Auf seinem Weg trifft er auf einen jungen Indianer, der sein Pferd stehlen will. Winnetou überwältigt ihn und findet Gefallen an dem jungen Krieger. Er gibt ihm den Namen Tashunko, "Schwarzes Pferd".

Nachdem Winnetou erkannt hat, dass es sich bei Tashunko um einen jungen Komantschen handelt, reitet er mit ihm weiter. Unterwegs treffen sie auf einen Puma, den Winnetou überwältigt.

Nun reiten sie wieder zu Ambrose, um Tashunko ein Pferd zu besorgen, damit er zu seinem Stamm zurückkehren kann. Ambrose schenkt ihm eines seiner Tiere. Doch anstatt zu seinem Stamm zu reiten, schließt sich Tashunko wieder Winnetou an.

Bei einem Gespräch zwischen Embros und Charbonneau erfährt Ambrose, dass Alter Bär nicht tot ist, sondern nur verwundet wurde und ins Fort der Weißen transportiert wurde, um vor Gericht gestellt zu werden.


Folge 3: Der Mann für indianische Angelegenheiten

Auf ihrem weiteren Ritt versucht Winnetou, Tashunko die Lebensweisen der Indianer näherzubringen. Da kommen sie plötzlich zu einer Unglücksstelle: Ein Weißer ist mit seiner Frau und seinem Sohn verunglückt und schwer verletzt.

Winnetou erfährt, dass es sich bei dem Mann um Vincent, den Beamten für indianische Angelegenheiten handelt. Trotzdem versucht Winnetou, ihm zu helfen. Er verarztet die Wunden, besorgt Essbares und transportiert ihn zum nächstgelegenen Fort.

Auf dem Weg dorthin unterhält sich Winnetou mit dem Mann über das Leben der Indianer in Reservaten. Da tauchen plötzlich Indianer des Chiricahua-Stammes unter der Führung ihres Häuptlings Yaqui auf, die sich auf dem Kriegspfad gegen die Weißen befinden und das Fort angreifen wollen. Auch der Fotograph Charbonneau befindet sich in ihrer Hand.


Folge 4: Der Zweikampf

Yaqui erfährt, dass der gefangene Weiße der Beamte für indianische Angelegenheiten ist und will ihn töten. Winnetou gelingt es, die Freiheit von Tashunko und des weißen Kindes zu erbitten, doch mehr kann er nicht erreichen: Vincent und Charbonneau sollen sterben.

Doch bevor es zu Taten kommt, wird ein Kriegsrat einberufen, der über die Zukunft der weißen Männer bestimmen soll. Während Charbonneau direkt frei ist, soll ein Zweikampf zwischen Tashunko und einem jungen Komantschen über das Schicksal Vincents entscheiden. Gewinnt Tashunko, ist er frei, sonst soll er sterben.

Der Kampf soll mit einem Seil geführt werden: Beide Gegner werden mit einem Seil an den Händen befestigt, ihnen werden die Augen verbunden und los geht's.

Doch der Kampf findet keine Entscheidung, da beide nach einiger Zeit zusammenbrechen. Winnetou überzeugt Yaqui, dass der Große Geist nicht den Tod Vincents wünsche und zieht mit seinen Freunden weiter.

Yaqui beschließt nun auch, das Fort nicht mehr anzugreifen, und er reitet mit seinen Kriegern weg. Trotzdem warnt er Winnetou vor den Indianern, die vor dem Fort in der Abhängigkeit der Soldaten leben.


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