KARL-MAY-FILME


Der Schatz der Azteken

Deutschland / Frankreich / Italien 1965

ALLE BILDER AUS DEM ULTRASCOPE-FARBFILM "DER SCHATZ DER AZTEKEN"
NACH DEM ROMAN "SCHLOSS RODRIGANDA" (BAND 51) VON KARL MAY
COPYRIGHT ©1964
PRODUKTION: CCC / FRANCO-LONDON / SERENA / AVALA
VERLEIH: GLORIA


Der Schatz der Azteken (EA Gloria 1965)Der Schatz der Azteken (EA Gloria 1965)Der Schatz der Azteken (EA Gloria 1965)Der Schatz der Azteken (EA Gloria 1965)

Plakat DIN A1
"Der Schatz der Azteken"
(EA Gloria 1965)
Der Schatz der Azteken

Lex Barker  (Dr. Karl Sternau)
Gérard Barray  (Graf Alfonso Rodriganda y Sevilla)

Rik Battaglia  (Hauptmann Verdoja)

Michèle Girardon  (Josefa)
Alessandra Panaro  (Rosita Arbellez)
Teresa Lorca  (Karja)

Fausto Tozzi  (Benito Juarez)

Hans Nielsen  (Don Pedro Arbellez)
Gustavo Rojo  (Leutnant Potoca)
Kelo Henderson  (Frank Wilson)

Jean-Roger Caussimon  (Marschall Bazaine)
Friedrich von Ledebur  (Graf Don Fernando di Rodriganda y Sevilia)

Jeff Corey  (Abraham Lincoln)
Antun Nalis  (Pablo Cortejo)
Djordje Nenadović  (Graf Embarez)

Ralf Wolter  (André Hasenpfeffer)

REFERENZ

Erscheinungsjahr 1965  (EA 04.03.1965)
Regie Robert Siodmak
Drehbuch Georg Marischka, R.A. Stemmle, Ladislas Fodor
Musik Erwin Halletz
Kamera Siegfried Hold
Film Ultrascope (2.35:1), 35 mm, Eastmancolor
Original-Film (KINO) 2755 m = 100 min. 42 sec.
TV/VIDEO/DVD * 96 min. 40 sec.
FSK: Ab 12 Jahren
Bemerkungen -
Prädikat "kein Prädikat"
* Die Differenz zur Kinofilm Laufzeit erklärt sich durch die um ein Bild pro Sekunde höhere Video Bildfrequenz.
(KINO 24 Bilder/Sek.) (TV 25 Bilder/Sek.) (PAL-SYSTEM)

INHALT

Mexiko 1864... Napoleon III. hat gegen den Willen des Volkes einen Vasallen-Kaiser ausrufen lassen: Erzherzog Maximilian von Österreich. Seither tobt ein gnadenloser Bürgerkrieg unter Führung des rechtmäßig gewählten Präsidenten Benito Juarez auf der Gegenseite, eines Nachfahren der legendenumwobenen Ureinwohner des Landes. Der Freiheitskampf scheint bei der Übermacht des französischen Heeres nahezu aussichtslos. Juarez fehlen vor allem Waffen, Munition, Pferde und Proviant. Er hat seinen engsten Vertrauten und Berater, den deutschen Arzt Dr. Sternau, in geheimer Mission um Hilfe zum Präsidenten der Vereinigten Staaten, Abraham Lincoln, geschickt und erwartet stündlich seine Rückkehr.

Als harmloser Reisender getarnt, ist Dr. Sternau, der furchtlose "Herr des Felsens", wie ihn die Mexikaner respektvoll nennen, in der Postkutsche bereits auf dem Weg zu ihm. Bei der Kontrolle durch einen Juaristentrupp kommt es zu einem gefährlichen Zwischenfall: der eigenmächtige Hauptmann Verdoja will ein mitreisendes, bildschönes Mädchen mit Gewalt für sich zurückbehalten. Dr. Sternau tritt dem Offizier, der selbstherrlich seine Kompetenzen überschreitet, entgegen. Dafür soll er an Ort und Stelle erschossen werden.

Todesmutig setzt sich ein Reisebegleiter Sternaus, der schwäbische Kuckucksuhrenvertreter André Hasenpfeffer "für den Wilden Westen und ganz Mexiko", ein lustig-listiges Unikum, für ihn ein. Auch Leutnant Potoca aus dem Kommando Verdojas befolgt den Befehl seines rasenden Vorgesetzten nicht. Sternau kann sein Inkognito als Geheimkurier nicht preisgeben, besteht aber darauf, zu Benito Juarez gebracht zu werden.

In dem Geheimdokument, das er überbringt, stellt Lincoln Hilfe in Aussicht, sobald ihm der Bürgerkrieg im eigenen Lande gegen die Südstaaten freie Hand lässt. Die verzweifelte Lage erfordert jedoch sofortiges Handeln, wenn nicht alles verloren sein soll. Kaiser Maximilian weiß längst, dass es Juarez für seinen Krieg an Kapital fehlt. Er weiß aber auch, dass Juarez dem verborgenen Aztekenschatz nachspürt. Um ihm zuvorzukommen, lässt er seinerseits in den Jahrtausende alten Tempelpyramiden nach den vergessenen Reichtümern forschen, die seinem Gegner zum Siege verhelfen könnten.

Eine letzte Möglichkeit, Mexiko die Freiheit zu erringen, sieht Dr. Sternau in der Unterstützung durch den reichsten Großgrundbesitzer des Landes, des mit ihm eng befreundeten alten Grafen Don Fernando de Rodriganda y Sevilla. Auf dem Ritt zu dessen Hazienda durch feindliches Gebiet, begleitet von Leutnant Potoca und dem kleinen André, begegnet er seinem alten Kampfgefährten Frank Wilson, dem verwegenen "Donnerpfeil". Der gefürchtete Schütze und Lassowerfer berichtet von einem Überfall der Chichimec-lndianer auf zwei allein reisende Mädchen, dessen Augenzeuge er soeben war.

Gemeinsam hetzen sie den Rothäuten nach. Sie kommen gerade zurecht, als der grausame Häuptling "Schwarzer Hirsch" das Zeichen zum Skalpieren gibt, und können in einem wilden Gemetzel die indianische Prinzessin Karja, eine letzte Nachkommin der Aztekenfürsten, und deren schöne Freundin Rosita, die Tochter des gräflichen Haciena-Verwalters Don Pedro Arbellez befreien. Dieser empfängt die tapferen Männer mit offenen Armen. Aus Freude über die Errettung der Mädchen lässt er eine große Fiesta abhalten.

Den alten Grafen trifft Dr. Sternau auf der Hazienda nicht an. Er reist Don Fernando in die Hauptstadt nach, wo der junge Graf, Don Alfonso, der ebenso feurigen wie berechnenden Mexikanerin Josefa in Hörigkeit verfallen ist. In einem Spielklub hat er soeben auf einem Wechsel die Unterschrift seines Vaters gefälscht und wird von seinem Gläubiger aus diesem Grunde zum Duell gefordert. Auf Betreiben von Josefa vertritt der alte Graf seinen Sohn bei diesem Zweikampf und unterliegt.

Seine Verletzungen sind so schwer, dass selbst Dr. Sternaus schneller Eingriff sein Leben nicht mehr retten kann. Ehe Graf Fernando stirbt, enterbt er seinen Sohn und setzt Dr. Sternau zugunsten der Sache von Benito Juarez als Vollstrecker seines Testamentes ein. Er händigt Sternau außerdem alte Pergamente und Dokumente über einen geheimnisvollen Schatz aus.

Josefa gibt nicht auf, ihr ist jedes Mittel recht, um ihre Ziele zu erreichen. Sie setzt alle Hebel in Bewegung, um Dr. Sternau aus dem Wege zu räumen, damit ihr Geliebter wieder erbberechtigt wird. Von Don Alfonso selbst verlangt sie, der schwärmerischen Prinzessin Karja Liebe vorzutäuschen und ihr dabei das Geheimnis des Aztekenschatzes zu entlocken, das nur sie und ihr Urahne Flathouani kennen, der letzte Oberpriester und Führer aller Azteken.

Karja glaubt an die Liebe von Alfonso, ihr greiser Beschützer kann jedoch im letzten Augenblick verhindern, dass sie den Ort der verborgenen Schätze preisgibt. FIathouani, der seinen Tod nahen fühlt, will, dass Karja, die Letzte aus der langen Ahnenreihe des großen Montezuma, einen Azteken heiratet, damit das Geheimnis um die unermesslichen Reichtümer, die dem Sonnengott geweiht sind, weiter vererbt werden kann.

Präsident Juarez taucht gerade überraschend auf der Hazienda auf, als Sternau den hemmungslosen Frauenjäger Verdoja überwältigt, weil er volltrunken in Rositas Schlafgemach eingedrungen ist. Juarez verstößt Verdoja aus der Armee. Hasserfüllt schwört dieser vor seinem Abgang dem Präsidenten und dessen Freunden blutige Rache.

Die fieberhaften Angriffsvorbereitungen des Gegners bereiten Juarez mehr Sorgen. Sternau übernimmt die Aufgabe, Einzelheiten darüber auszukundschaften. Zum Kummer von André will er allein reiten: "Ohne ihn ist dieser Mensch doch verloren" - womit er fast recht behalten soll.

Französische Vorposten nehmen Dr. Sternau gefangen. General Bazaine verurteilt ihn kurzerhand auf Grund der Beschuldigungen von Josefa und Alfonso, den Tod Graf Fernandos verschuldet zu haben, um sich ein Vermögen anzueignen, zu 20 Jahren Haft auf der Teufelsinsel. Sternau wäre verloren, wenn ihm seine treuen Freunde "Donnerpfeil" und André nicht nachgeritten wären. Es gelingt ihnen, noch ehe sie Verstärkung bekommen, Verwirrung unter den Soldaten, die Sternau abtransportieren sollen, zu stiften.

Während sie die Franzosen ablenken, kann er, noch in Ketten, entfliehen, Dabei wird er in den Bergen von Verdoja entdeckt und in einem ungleichen Zweikampf einen Felsen hinunter gestürzt. Am Rande eines Kraters, wo giftige Dampfe aus der brodelnden Lavamasse steigen, bleibt Sternau besinnungslos liegen. Verdoja hält ihn für tot und reitet davon.

Als Sternau wieder zu sich kommt, tragen ihn Karja und Flathouani durch eine geheimnisvolle Felsentür in eine Grotte. Die toten Augen einer Riesenstatue des Sonnengottes aus purem Gold starren ihn an. Rund um diesen liegen Berge von Goldmünzen, Barren, Gefäßen und Schmuck - Gold, nichts als Gold.

Dem Gespräch der schönen Karja und Flathouanis kann Sternau, ehe er wieder in tiefe Bewusstlosigkeit zurückfällt, entnehmen, dass er noch nicht gerettet ist. Der alte Priester will ihn töten, denn kein Fremder darf den Schatz der Azteken sehen. Karja beruft sich darauf, dass Sternau ihr doch das Leben gerettet habe und dass der ohnmächtige Deutsche ja nichts gesehen haben kann. Sie bittet um sein Leben. Unschlüssig mit dem Opfermesser in der Hand steht der Alte über Sternau ...


BUCHVORLAGE

Wieder wollte die CCC einen Karl-May-Film drehen. Doch da, wie schon erwähnt, die Western-Stoffe nicht zur Verfügung standen, musste auf andere Vorlagen zurückgegriffen werden. Man entschied sich für einige Episoden der Münchmeyer-Erzählung "Das Waldröschen", die sich auch in Karl-May-Kreisen großen Zuspruchs erfreut und in einem Zweiteiler gedreht wurde, nämlich "Der Schatz der Azteken" und "Die Pyramide des Sonnengottes". Doch da findet man schon das erste Problem. "Das Waldröschen" schildert in fünf Bänden die Geschichte der Familie Rodriganda, die von den Machenschaften der Cortejos beeinflusst und von Doktor Sternau letztendlich aufgeklärt wird.

Die Familie Rodriganda wohnte in Spanien unter der Herrschaft Manuel de Rodriganda, der aber noch einen Bruder namens Fernando hatte. Dieser Fernando ging nach Mexiko und baute dort seine Besitzungen auf. Fernandos Verwalter hatte den Namen Pablo Cortejo, während der Verwalter Manuels in Spanien der Bruder Pablos, Gasparino Cortejo, war.

Während Fernando keine Nachkommen hatte, wurde in Spanien der kleine Alfonso de Rodriganda geboren. Er war daher auch der Erbe Fernandos, der jedoch die Bedingung stellte, Alfonso möge bei ihm aufwachsen. Daher sollte Alfonso im Alter von vier Jahren nach Mexiko geschickt werden. Auf dieser Reise wurde Alfonso auf Veranlassung Gasparino Cortejos und dessen Bruder Pablo mit seinem Sohn vertauscht und verschwinden gelassen, um durch Erbschaft Rodriganda zu übernehmen. Dies fiel nicht auf, da Fernando seinen Neffen noch nie gesehen hatte. Der echte Alfonso wurde zu Banditen gegeben und Mariano getauft. Der falsche Alfoso wuchs also in Mexiko auf.

Jahre später reitet ein Deutscher namens Anton Unger, Donnerpfeil genannt, mit seinem Freund Bärenherz, dem Häuptling der Apatschen, durch Mexiko. Sie befreien unterwegs Emma Arbellez und Karja aus den Händen der Komantschen und bringen sie zur Hacienda el Erina, deren Pächter Emmas Vater Pedro Arbellez ist. Dort wohnt auch Karjas Bruder Büffelstirn, der Häuptling der Mixtekas.

Büffelstern ist der letzte Häuptling der Mixtekas, daher kennen er und seine Schwester Karja als einzige den Ort des sagenhaften Schatzes der Mixtekas. Das weiß der falsche Alfonso, der daraufhin Karja verführt und ihr den Weg zur Schatzhöhle entlockt. Er reitet dorthin, wird aber von Büffelstirn erwischt, der verhindert, dass Alfonso etwas mitnehmen kann. Trotzdem schafft er es, Donnerpfeil schwer zu verwunden.

Da ziehen sich die Komantschen unter ihrem Häuptling Schwarzer Hirsch zusammen und verbünden sich mit Alfonso, um die Hacienda zu überfallen und die entführten Frauen wiederzuerhalten. Doch der Angriff scheitert, der Häuptling stirbt und Alfonso flieht nach Mexiko.

Dort ist unterdessen Schreckliches passiert: Alfonso wurde von Graf Embarez zum Duell gefordert, erschien aber nicht. Daher nahm Graf Fernando die Stelle seines Neffen ein und wurde verwundet. Diese Verletzung nutzt Pablo Cortejo, um Graf Fernando scheintod zu machen und ihn verschwinden zu lassen. Er übergibt ihn dem Piraten Henrico Landola, der den Grafen nach Harar bringt. Da Fernando also beseitigt ist, erbt Alfonso, der sich nach Annahme der Erbschaft nach Spanien zu seinem "Vater" verabschiedet.

Doch langsam kommt der Verdacht auf, dass Alfonso nicht der leibliche Sohn Manuels ist. Daher versuchen Alfonso und sein Verbündeter Gasparino Cortejo, Graf Manuel und dessen Tochter Roseta zu beseitigen, indem sie sie wahnsinnig machen. Das gelingt ihnen auch, und Alfonso erbt auch in Spanien. Doch er hat die Rechnung ohne Sternau gemacht: Der weilt als Arzt auf Rodriganda, rettet Manuel und Roseta, bringt sie nach Deutschland und beginnt, die Geschichte der Rodrigandas aufzuklären. Er ahnt die Zusammanhänge, zumal auch Mariano aufgetaucht ist, um nach seiner Herkunft zu forschen, aber ebenfalls auf Geheiß Cortejos verschwindet.

Sternau hält Mariano für den echten Alfonso und sucht ihn. Schließlich findet er ihn vor Mexiko und reist mit ihm und einigen anderen ins Land, um mehr über Fernandos Verbleiben zu erfahren. Bald findet man auch die Spur Pablo Cortejos, der seine Gefahr erkennt und den Offizier Verdojafür sich gewinnen kann. Auf der Hacienda el Erina treffen alle zusammen. Verdoja entführt Sternau, Emma Arbellez, Karja, Mariano und den Steuermann Unger. Sternau kann sich befreien, die anderen werden in die "Pyramdie des Sonnengottes" geschleppt und eingesperrt.

Sternau folgt ihnen und befreit sie, während Verdoja in seiner eigenen Höhle in einen Brunnen stürzt und verendet. Sternau und die anderen machen sich weiter daran, das Geheimnis von Rodriganda zu erkunden.

Im Roman befinden wir uns nun ungefähr in der Hälfte des zweiten Buches. Man sieht also, dass das gesamte Werk viel umfangreicher ist. Dass der Film also deutlich gekürzt werden musste, ist wohl jedem klar. Doch die Art des Kürzens ist wohl kritikwürdig.

Zuerst einmal muss man sagen, dass im Film vieles passiert, was im Buch so nicht stimmt. Die Familiengeschichten der Rodrigandas sind ganz gestrichen. Dann hätte man doch auch Fernando und das Duell streichen können. Diese Szenen dienen im Film nur dazu, um Alfonso noch unbeliebter zu machen. Doch auch weitere Fehler haben sich eingeschlichen. Sternau weiß gar nichts vom Schatz der Mixtekas, auch Verdoja nicht. Verdoja tritt erst auf, als der Schwarze Hirsch schon tot ist. Auch Alfonso und Josefa kennt er nicht. Josefa wird als sehr häßlich beschrieben, sie ist in Alfonso verliebt. Die französischen Truppen tauchen im Buch erst später richtig auf, ebenso Marschall Bazaine. Einen Hasenpfeffer gibt es im Buch gar nicht. Die diplomatischen Tätigkeiten des Sternau als Bote der USA an Juarez sind erfunden. Auch Flathouani gibt es nur im Film.

Vielleicht wollte man einfach zu viel Handlung in die zwei Filme bekommen. Was beim Schut noch gerade so funktioniert hat, muss hier noch einmal überdacht werden. Einen einzelnen Film hätte man mit dem ersten Abenteuer machen können. Lex Barker als Donnerpfeil, einen passenden Bärenherz dazu, Ralf Wolter vielleicht als Pedro Arbellez. Als Handlung dann die Befreiung der Frauen, kurz noch die Suche Alfonsos nach dem Schatz, den Angriff der Komantschen auf die Hacienda, Alfonsos Flucht. Fertig, genug für 90 Minuten. Statt Donnerpfeil hätte man Büffelstirn verwunden lassen können, Donnerpfeil rettet die Hacienda und den Schatz der Mixtekas. Aus der Flucht Alfonsos hätte man dann den zwieten Teil aufbauen können. Alfonso begegnet Verdoja, hetzt ihn gegen Sternau auf, Verdoja geht zur Hacienda, die Duelle mit Donnerpfeil statt Sternau, die Entführung zur Pyramide, Rettung, zweiter Teil auch fertig.

Wäre doch eine klare Handlung, leicht zu verstehen, halt ein typischer Karl May Film. Naja, aber ich bin ja kein Drehbuchschreiber.

Doch auch die vorliegende Version ist nicht wirklich schlecht geworden. Es ist wohl die umstrittenste Produktion der Sechziger. Während ich einige Personen kenne, die die beiden Filme richtig schlecht finden, kenne ich auch solche, die ganz zufrieden sind. Ich würde mich eher zu letzteren zählen.

(bk)


Anmerkung: Karl May schrieb pseudonym oder anonym "Das Waldröschen" (1882-1884 und später) als Kolportageroman für den Verleger H.G. Münchmeyer. "Der Schatz der Azteken" (1965) wurde nach dem Roman "Schloss Rodriganda" (Band 51) von Karl May gedreht "Die Pyramide des Sonnengottes" (1965) nach dem gleichnamigen Roman (Band 52) von Karl May.

(sk)